20. August 2011
17. August 2011
Angekommen! Endlich!
Mittlerweile haben wir uns gut im Institut eingelebt und auch schon ersten Sprachunterricht bekommen.
Die Abende verbringen wir meistens mit den Masis im Centro, wo es gestern eine große Willkommensparty für einen alten Freund Robertos und uns gab. Die bunten Trachten und natürlich auch die Musik waren sehr beeindruckend und faszinierend.
Heute morgen haben wir um halb sieben im Parque Bolivar erste Tanzstunden von Roberto erhalten, da wir voraussichtlich bei der Diablada tanzen werden. Auch heute abend werden wir wieder tanzen. Claro, das ist anstrengend, aber es macht auch SEHR viel Spaß.
12. August 2011
3. August 2011
Der Countdown läuft... tick tack...
Mit diesem Wissensstand fühle ich mich zwar aufgeregt und nervös, aber auch sehr zuversichtlich und positiv gespannt.
Und während die meisten meiner FreundInnen sich auf ein Studium vorbereiten oder unter der heißen Sonne Mallorcas entspannen, ist es für mich Zeit Abschied zu nehmen und langsam aber sicher meine Sachen zu packen. Es gilt soviel mitzunehmen, was momentan lebensnotwendig erscheint, und gleichzeitig viel zurückzulassen. Menschen sagen mir, sie werden mich vermissen und machen sich Sorgen. Andere würden am liebsten mitreisen. Und ich bin so glücklich Deutschland bald hinter mir zu lassen und doch so traurig liebgewonnene Gesellschaft zu verlieren. Alles vermischt sich ein bisschen und ich versuche mich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Was das ist, das wird sich zeigen.
29. Juni 2011
fid-Seminar und Praktikum im bioversum
Zunächst ging es für mich am 1. Juni zum fid-Seminar in Köln. Die fid (frewillige internationale Dienste) gehört zur Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe e.V. (AGEH) und unterstützte die anderen Freiwilligen und mich zehn Tage lang in unserer Vorbereitung auf das FSJ. Dabei beschäftigten uns neben Themen wie Sicherheit im Freiwilligendienst oder Gesundheit auch das äußerst ergiebige Thema Interkulturelle Kommunikation. Besonders spannend empfand ich dabei das langsame „Zusammenwachsen“ unserer heterogenen Freiwilligengruppe sowie das kreative Aufarbeiten unserer Lebensgeschichte. Ent-spannend war hingegen das gemeinsame abendliche Singen mit Begleitung durch die Akustikgitarre, gelegentliche nächtliche Spaziergänge am Rheinufer und vor allem die intensiven Gespräche mit den anderen Freiwilligen.
Entsprechend schwer fiel uns allen am 10. Juni dann der Abschied voneinander, nachdem wir uns so gut kennen- und verstehengelernt hatten.
Allerdings blieb mir kaum eine Atempause, denn für mich hieß am 10. Juni schon wieder: Koffer packen für die nächste „Vorbereitungseinheit“. Nach einer kurzen Übernachtung im elterlichen Hause saß ich vormittags am 11. Juni auch schon wieder im Zug, diesmal mit dem Reiseziel Darmstadt.
Dort erwartete mich im bioversum Kranichstein, einem sehr jungen Museum für Biodiversität, ein knapp zweiwöchiges Praktikum.
Nachdem ich dort die Anlauf- und Eingewöhungsschwierigkeiten überwunden und die liebenswerten Pädagogen kennengelernt hatte, konnte ich die bisher ungewohnte Arbeit mit Kindergartengruppen, Mittelstufenklassen sowie Bioleistungskursen sehr genießen. Dabei stand vor allem das eigenständige Arbeiten der Kinder und Jugendlichen im Vordergrund sowie die Intention, bei ihnen die Faszination für die biologische Vielfalt und ein wissenschaftliches Arbeiten zu wecken. Da ich selbst, ohne viel Erfahrung, Hand anlegen durfte und mir viel Vertrauen entgegengebracht wurde, haben mir die Aktionen viel Spaß bereitet und einen Einblick in das ermöglicht, was wohl aller Voraussicht nach in Bolivien auf mich zukommt.
Interessant und wichtig waren während des Praktikums auch die beiden Treffen mit Hans Schmidt, einem Schulbuchautor, der selbst sechs Jahre lang in Sucre an der deutschen Schule tätig war und in engem Kontakt mit der Bolivien-Brücke steht (und übrigens die derzeit in Krefeld im Museum Burg Linn stattfindende Ausstellung Not macht erfinderisch – Einfälle für Abfälle initiiert hat). Er erzählte mir sehr lebhaft von seinen Ideen für eine Weiterentwicklung des Ökomuseums sowie der Methode der Freihandversuche (äußerst simpel konzepierte Versuche, die einen Aha-Effekt auslösen sollen). Ich bin gespannt, inwiefern sich diese Ideen umsetzen lassen.
Seit dem 24. Juni bin ich nun also wieder zuhause und ich genieße die Zeit mit meiner Familie.
Euch noch einen schönen Sommer und bis bald zum nächsten Post!
28. März 2011
Startschuss beim SDFV
Letztes Wochenende ist es nun endlich so „richtig“ losgegangen. Ich habe mein erstes Einführungsseminar in Rollefer Berg bei Aachen absolviert, das vom SDFV (Sozialer Dienst für Frieden und Versöhnung) veranstaltet wurde. Themen waren dabei vor allem: Warum habe ich mich für einen Freiwilligen Dienst entschieden? Was bedeutet das, SDFV? Was muss ich bei der Vorbereitung beachten? und vieles andere mehr. Für mich war es dabei vor allem spannend, die anderen Freiwilligen des Bistums Aachen zu treffen und mich austauschen zu können. Gleichzeitig habe ich durch das Seminar jetzt das Gefühl, im Freiwilligen Dienst wirklich angekommen zu sein. Ihr könnt euch vorstellen, wie sehr das meine Begeisterung und Spannung jetzt geweckt und gesteigert hat.
Anschließend an das anregende Seminar hatte ich am Sonntag auch noch ein Treffen mit den Hauptverantwortlichen meiner Entsendeorganisation, bei dem wichtige und grundlegende Dinge (auch organisatorischer Natur) geklärt wurden (Versicherung, Visum, Impfungen, weitere Vorbereitung, etc.). Dieses Treffen war für mich persönlich auch wichtig, weil es dazu beigetragen hat, die Verbindung zwischen der Bolivien-Brücke und mir weiter zu stärken.
8. Februar 2011
Willkommen in meinem Blog
Liebe Interessierte,
ich freue mich, euch hier in meinem Blog zu begrüßen. In Zukunft (ab August) werde ich den Blog dazu nutzen, euch regelmäßig Bericht zu erstatten über mein Jahr in Bolivien und insbesondere meine Tätigkeiten im Ecomuseo in Sucre.
Der Blog lässt sich auch als E-Mail abonnieren (siehe oben rechts), sodass euch neue Berichte von mir direkt zugesendet werden.
Liebe Grüße,
Meggie



